The Bull Case: Könnte der Winter 25/26 in den Europäischen Alpen komplett eskalieren?
Matthijs
Matthijs
Wir sind keine Klimawissenschaftler. Wir sind Snowboarder, die einen Shop betreiben und sich genauso gerne in Wetterkarten verlieren wie in einem Powderfeld. Und ja, wir haben zufällig einen PhD im shredding. Die Frage, die uns wach hält, ist simpel:
“Wird dieser Winter endlich all-time?”
Hier ist das bullischste Szenario, das wir uns für den Winter 25/26 in den Alpen vorstellen können. Nenn es Hoffnung, nenn es Obsession – aber es basiert auf echten Signalen, die die Bühne für eine wirklich legendäre Saison in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Italien bereiten könnten.
La Niña on the horizon
NOAA und WMO prognostizieren eine La Niña-Entwicklung im Herbst 2025. Das ist big news, denn La Niña-Winter verdrehen oft den Jetstream und bringen mehr Blockade-Muster, mehr Kaltluftausbrüche und damit mehr Schneechancen für Europa.
Keine Garantie natürlich, aber wenn du auf große Dumps hoffst, verschiebt La Niña die Wahrscheinlichkeiten zu unseren Gunsten.
Die Stratosphäre: Wenn der Vortex bricht, gewinnt Europa
Noch nie von einem Sudden Stratospheric Warming (SSW) gehört? Kurz erklärt: Der Polar Vortex gerät ins Wanken, der Jetstream fängt an zu schlingern, und Europa bekommt wochenlang arktische Kälte ab.
La Niña-Jahre machen solche Events wahrscheinlicher. Stell dir vor: Januar, Vortex-Split, Hochdruck über Grönland und ein Sturm-Highway, der direkt in die Alpen feuert. Genau so entstehen Traumwinter.
North Atlantic heat maps: der Tripole Trick
Ein seltsam aussehendes Meeresoberflächen-Temperaturmuster im Nordatlantik, bekannt als “Tripole”, drückt die Atmosphäre in eine negative NAO-Phase. Das ist der Modus, der milde Atlantikluft blockt und kalte, stürmische Muster nach Europa durchlässt.
Wenn dieses Pattern im Spätherbst 2025 auftaucht, fällt ein weiterer bullisher Dominostein.
Sibirischer Schnee im Oktober: das Nerd-Signal, das funktioniert
Klingt random, ist aber legit: eine schnell wachsende Schneedecke in Sibirien im Oktober hängt mit einem schwächeren Polar Vortex später im Winter zusammen. Mehr Schnee dort = mehr Chancen, dass arktische Kälte nach Europa rauscht.
Also ja, wir werden diesen Herbst die Schneekarten östlich des Urals genau beobachten.
Südliche Sturmbahnen = Pulverfabriken
Kalte Luft allein macht keine Powder Days. Du brauchst Stürme — und die Alpen bekommen ihre fettesten Dumps, wenn Mediterranean lows entstehen und Feuchtigkeit nach Norden in die Berge pumpen. Blockade-Muster lenken diese Lows oft direkt in die Südalpen (Dolomiten, Tessin, Südschweiz), während Spillover auch den Norden segnen kann.
Pack noch ein paar Atmospheric Rivers dazu und du hast Multi-Meter-Snow-Cycles im Spiel.
Solar curveball
Wir befinden uns aktuell im Solar Maximum. Normalerweise bedeutet das etwas mildere, stürmischere Muster in Nordeuropa. Aber wenn die Alpen trotz allem Blockaden und Kälte bekommen, heißt das: La Niña, SSW und atlantische Muster dominieren. Bullish override.
Wo der Bull Case am härtesten zuschlägt
Klimawandel frisst Schnee in den Tälern. Die Regen-/Schneelinie steigt jedes Jahrzehnt weiter. Aber oberhalb von 1.800–2.000 m bleibt das Snow-Potential insane, wenn die richtigen Treiber zusammenkommen.
Genau da wird’s richtig bullish:
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High-Elevation Resorts in den Alpen — Chamonix, Verbier, Engelberg, St. Anton, Zermatt, Val d’Isère, Livigno und mehr — alle profitieren.
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Compacted base depths: 3–4 m bis Februar in den großen Gebieten.
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Seasonal snowfall: 6–9 m möglich auf sturmbevorzugten Hängen.
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Longevity: Tiefe Schneedecke, die bis weit in den Frühling hält.
Unser Powder-Bullish-Dashboard:
Das checken wir, wenn der Winter anrollt. Wenn all das passt, wird’s crazy:
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La Niña: Bleibt sie bis Dezember stabil? Bullish.
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Polar Vortex Health: Schwach oder gesplittet? Jackpot.
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NAO-Phase: Negativ = die Alpen fressen.
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Sibirischer Schnee: Schneller Oktober-Advance = Bullish.
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Mediterranean lows: Häufigere Tracks = tiefe Zyklen.
TLDR
Wir versprechen keinen “epic winter.” Monate im Voraus zu prognostizieren bleibt messy. Aber eines können wir sagen: die Zutaten für eine massive Alpinsaison liegen bereit. La Niña, ein wackeliger Vortex, negative NAO und saftige Mediterranean lows — wenn nur zwei oder drei davon zusammenkommen, könnte Winter 25/26 einer werden, von dem wir noch jahrelang reden.
Wir sind hyped. Wir sind ready. Und wir wachsen unsere Boards – just in case.
Powder Board Picks
Für alle, die der Fluffe hinterherjagen – hier ein paar Boards, die im Powder richtig glänzen:
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Korua Transition Finder Brushed Snowboard – playful und wendig, perfekt für surfy Powderturns
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Burton Fish 3D Directional Flat Top Snowboard – Directional Shape und Rocker Profile lassen ihn natürlich floaten
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Bataleon Cameleon 2026 Snowboard – vielseitiger Twin mit Float und Pop für Powder und Freeride
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Stranda Tree Surfer Snowboard – ein Private-Press Board für echte Powder-Liebhaber