Die beste Art, in die Alpen zu reisen? Der Roadtrip gewinnt immer noch.
Matthijs
Matthijs
Die Beste Art,
In Die Alpen
Zu Reisen?
Der Roadtrip
Gewinnt Immer Noch.
Jeder Wintersporttrip beginnt mit derselben Frage: Wie kommen wir eigentlich in die Berge? Es gibt viele Wege, die Alpen zu erreichen, aber für uns bleibt der Roadtrip selbst ein Teil des Winters.
Die Fahrt Richtung Süden ist der Moment, in dem der Trip wirklich beginnt.
Das Auto um Mitternacht beladen. Halb schlafend durch Deutschland fahren. Von diesem einen Millionen-Grad heißen Dalmeijer-Autobahnkaffee komplett überrascht werden. Irgendwo hinter Bayern den ersten Schnee sehen.
Dieses Gefühl lässt sich unmöglich in einer Flughafen-Sicherheitskontrolle reproduzieren.
Finanziell effizient.
Spirituell gefährlich.
Wir verstehen absolut, warum Leute das immer noch machen. Gerade wenn man jünger ist, knapp bei Kasse oder möglichst viele Bergtage aus minimalem Budget herausholen will, ergibt es wirtschaftlich durchaus Sinn.
Aber es gibt versteckte Kosten.
Eine 16-stündige Flixbus-Nachtfahrt in die Alpen ist irgendwann kein Transportmittel mehr. Es wird zu einem Ausdauer-Event.
Wir haben Geschichten von Leuten gehört, die diese Busse genommen haben und die ehrlich gesagt postapokalyptisch klingen:
- Kaputte Heizung
- Null Schlaf
- Vollgestopfte Busse mit einer Mischung aus nassen Skisocken und existenzieller Verzweiflung
- Zufällige Verspätungen irgendwo in Belgien
- Um 4 Uhr morgens vor einer grell beleuchteten Tankstelle stehen und frühere Lebensentscheidungen hinterfragen
Und dann gibt es noch die PODs (Places Of Despair)
Charleroi.
Diese Stadt sollte man um jeden Preis vermeiden. Niemand sagt jemals: „Lass uns etwas Quality Time in Charleroi verbringen.“ Die Leute landen dort einfach versehentlich auf dem Weg zu einem besseren Ort.
Trotzdem hat die klassische Snowboardbus-Erfahrung etwas seltsam Nostalgisches. Alle leiden gemeinsam. Niemand schläft richtig. Irgendwer bringt immer schlechte Musik mit. Und irgendwie wird genau dieses Chaos Teil der Story.
Aber realistisch gesehen? Wenn du eine andere Option hast, nimm sie.
Effizient, aber emotional ziemlich flach.
Fliegen ist praktisch. Du wachst in Amsterdam auf und plötzlich stehst du irgendwo bei Innsbruck, Genf oder München und versuchst herauszufinden, wo deine Snowboardtasche verschwunden ist.
Moderne Flughäfen
- Sicherheitskontrollen
- Verspätete Gates
- Überteuerte Sandwiches
- Warten in grell beleuchteten Terminals
Im einen Moment beantwortest du noch zuhause E-Mails. Wenige Stunden später stehst du mitten im Rental-Ski-NPC-Verkehr und fragst dich, ob du deine Handschuhe eingepackt hast.
Praktisch? Absolut. Unvergesslich? Eher weniger.
Wahrscheinlich die am meisten unterschätzte Option.
Ganz ehrlich: Wenn die europäische Bahninfrastruktur noch etwas besser wäre, würden wir wahrscheinlich viel öfter den Zug nehmen. Denn wenn alles funktioniert, macht Zugreisen wirklich Spaß.
Du Kannst
- Lesen
- Schlafen
- Herumlaufen
- Die Landschaft beobachten
- Relativ erholt ankommen
Das Problem
- Zu wenige Direktverbindungen
- Unpraktische Umstiege
- Kaum Nachtzugoptionen
- Weniger Verbindungen zu kleineren Resorts
Es hat etwas Besonderes, langsam schneebedeckte Berge durchs Zugfenster auftauchen zu sehen. Hoffentlich entwickelt sich das weiter. Aber aktuell gewinnt das Auto noch immer.
Nichts schlägt einen richtigen
Roadtrip in die Berge.
Absolut nichts.
Die Fahrt selbst wird Teil des Winterurlaubs:
- Die Abfahrt um Mitternacht
- Der erste Schnee im Süden Deutschlands
- Leere Autobahnabschnitte
- Tankstellenkaffee, der um 2 Uhr morgens plötzlich unglaublich schmeckt
- Chaotisch gestapelte Snowboards im Kofferraum
- Eine Person, der kurz vor Österreich bereits schlecht wird
- Die ersten sichtbaren Sessellifte
- Die Ankunft im Tal kurz nach Sonnenaufgang
Dieses gesamte Erlebnis zählt. Und die Freiheit zählt ebenfalls.
Mit Dem Auto
- Kontrollierst du deine Abfahrtszeiten
- Entscheidest du selbst über Stopps
- Kannst du absurd viel Gear mitnehmen
- Werden Supermarkt-Stopps einfach
- Bleibst du flexibel bei Resorts
- Werden spontane Umwege möglich
Wintersport-Chaos
- Übermüdete Mitternachts-Kaffeestopps
- Schneebedeckte Boots
- Zu viele Taschen
- Last-Minute-Supermarktbesuche
- Komplette Random Side Missions
Das Auto macht all das problemlos mit.
Unsere Lieblingsautos
für die Fahrt Richtung Süden.
Nicht jedes Auto eignet sich gleich gut für einen 12-stündigen Nachttrip in die Alpen. Das hier sind die Modelle, die sich ihren Platz verdient haben.
Saab 9-3X
Eines dieser Autos, das still und leise komplett Sinn für Wintersporttrips ergibt. Kein unnötiges Drama. Keine übertriebene Luxus-SUV-Energie. Einfach ehrliche skandinavische Funktionalität.
Der 4x4 Packt
- Verschneite Straßen
- Eis
- Schlechtes Wetter
- Matschige Bergbedingungen
Der Saab Vereint
- Komfort
- Wintertauglichkeit
- Langstreckenkomfort
- Stauraum
Definitiv Autobahn-tauglich, was deutlich wichtiger ist, als Menschen außerhalb Europas vermutlich verstehen. Stabilität auf langen Strecken verändert komplett, wie anstrengend sich eine 12-Stunden-Fahrt anfühlt.
Alfa Romeo Stelvio
Für Menschen, die glauben, dass sich die Fahrt Richtung Süden tatsächlich aufregend anfühlen sollte. Diese Philosophie unterstützen wir komplett.
Perfekt Für
- Schnelle nächtliche Autobahnfahrten
- Bergstraßen
- Langstreckenkomfort
- Stylisch ankommen
Der Stelvio Fühlt Sich An Wie
- Schnell
- Komfortabel
- Leicht irrational
- Extrem unterhaltsam
Es gibt Autos, die dich einfach motivieren, lange Strecken zu fahren. Der Stelvio gehört definitiv dazu.
Das Auto Deiner Eltern.
Das Originale Snowboardmobil.
Bevor irgendeiner von uns ein richtiges Auto hatte, gab es immer: das Auto deiner Eltern.
Und ehrlich gesagt ist es bis heute eine der besten Optionen. Komplett unberechenbar.
Könnte Sein
- Ein Toyota Yaris Verso
- Ein schöner Audi oder BMW
- Ein Volvo mit 400.000 Kilometern
- Irgendetwas hoffnungslos überladenes
Die Realität
- Fünf Leute zusammengequetscht im Auto
- Snowboard-Gear überall
- Jemand schläft diagonal über dem Gepäck
- Eine Person ist dauerhaft für das AUX-Kabel verantwortlich
Perfekt. Einige unserer besten Snowboardtrips haben genau so angefangen.
Der Roadtrip bleibt ungeschlagen.
Es gibt viele Wege, die Alpen zu erreichen. Manche sind günstiger. Manche schneller. Manche ökologisch sinnvoller. Manche testen aktiv deine psychische Belastbarkeit.
Aber Wintersport bestand nie nur daraus, am Berg anzukommen. Die Fahrt Richtung Süden ist Teil des Winters selbst. Und ehrlich gesagt würden wir genau diesen Teil des Erlebnisses niemals missen wollen.
Finde dein Gear
für die Fahrt Richtung Süden.
Manche Optionen sind günstiger. Manche schneller. Manche umweltfreundlicher. Manche testen aktiv deine psychische Belastbarkeit.
- Die Vorfreude
- Die Nachtfahrt
- Die absurden Tankstellen-Sandwiches
- Zu beobachten, wie sich das Wetter langsam verändert
- Der erste Schnee am Straßenrand
- Das Auto mit viel zu viel Gear beladen
- Die Berge langsam am Horizont auftauchen sehen