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behind the pines helios goggle with smith helmet fit and zeiss lens lifestyle shot in hintertux glacier

Snowboardbrillen und Helme: So findest du die richtige Kombination

Miquel

Autor

Miquel

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Ratgeber für Snowboardbrillen und Helme

Die richtige Snowboardbrille und den passenden Helm wählen

Glasfarbe, VLT, Rahmenform, Helmpassform und Kompatibilität erklärt, ohne den letzten Teil deines Setups unnötig kompliziert zu machen.

Snowboardbrillen und Helme: So triffst du die richtige Wahl

Brillen und Helme sind die Teile eines Setups, die viele zuletzt auswählen, oft erst in der Woche vor der Abreise. Gleichzeitig bemerkst du sie besonders stark, sobald das Licht flach wird und die Sicht nachlässt.

Ein Board, das nicht ganz zu dir passt, ist ein kleiner Ärger. Eine Brille, durch die du um drei Uhr nachmittags nichts mehr siehst, verändert den ganzen Tag.

Worauf es bei der Wahl des Glases ankommt

Wähle ein Glas, das zu den Lichtbedingungen passt, in denen du tatsächlich fährst, und danach einen Helm, der richtig sitzt und sauber mit der Brille abschließt.

Beides ist nicht kompliziert, lässt sich aber leicht falsch wählen, wenn du nur nach dem Aussehen gehst.

Die Glasfarbe ist die wichtigste Entscheidung

Jedes Brillenglas hat einen VLT-Wert, kurz für Visible Light Transmission. Er gibt an, wie viel Prozent des Lichts das Glas durchlässt.

Ein niedriger Wert steht für ein dunkles Glas an hellen Tagen. Ein hoher Wert bedeutet ein helles Glas, das bei schlechten Lichtverhältnissen hilft.

Helle Sonne 5–20 % VLT

Dunkle Gläser für wolkenlose Tage, große Höhen und stark reflektiertes Licht.

Wechselhafte Bedingungen 20–40 % VLT

Der vielseitigste Bereich für ein einzelnes Glas bei typischen Bedingungen in Europa.

Flaches Licht 40 %+ VLT

Helle Gläser für Schneefall, Wolken, Dämmerung und kontrastarme Bedingungen.

Farbe der Tönung

Die Farbe der Tönung erfüllt eine eigene Aufgabe. Dunkle Grau- und Schwarztöne lassen Farben natürlich wirken und reduzieren Helligkeit, weshalb sie sich für klare, sonnige Tage eignen.

Rosa-, Bernstein- und Kupfertöne erhöhen bei schlechtem Licht den Kontrast, sodass Unebenheiten und Kanten sichtbar bleiben, wenn alles dieselbe weiße Farbe annimmt.

Warum warme Tönungen helfen

Flaches Licht ist nicht unbedingt dunkel. Es ist konturlos. Ein helles Glas mit warmer Grundtönung bringt die Definition zurück, die du brauchst, um den Schnee zu lesen.

Hier zeigt sich die Qualität eines Glases. UnsereZeiss-Sonar-Gläsersind gezielt auf Kontrast statt nur auf Tönung ausgelegt.

Das ist besonders wichtig, wenn die Sicht grenzwertig ist, nicht wenn das Wetter ohnehin perfekt ist.

Ein Glas, zwei Gläser oder photochromatisch

Du hast drei praktische Möglichkeiten.

Ein Glas im mittleren Bereich

Die einfachste Lösung. Wähle etwa 25 bis 35 Prozent VLT und akzeptiere, dass es bei Schneefall etwas zu dunkel und bei starker Sonne etwas zu hell sein kann.

Setup mit zwei Gläsern

Ein dunkles Glas und ein Glas für flaches Licht. Das ist die bessere Lösung, wenn du oft genug fährst, um auf wechselnde Bedingungen reagieren zu wollen.

Photochromatisch

Das Glas wird je nach Bedingungen automatisch dunkler oder heller. Praktisch und wirklich nützlich, allerdings teurer.

Der Kompromiss

Photochromatische Übergänge erfolgen nicht sofort. Mit einem Ersatzglas hast du bei sehr hellem und sehr schlechtem Licht weiterhin die meiste Kontrolle.

UnsereNimbus-Ersatzgläsersind separat erhältlich. So kannst du beide Extreme abdecken, ohne zwei komplette Brillen zu besitzen.

Zylindrisch oder sphärisch

Zylindrisch

Horizontal gebogen, vertikal jedoch flach. Meist günstiger, mit einer flacheren und klassischeren Brillenform.

Sphärisch

In beide Richtungen gebogen. Das folgt der Form des Auges besser und kann das periphere Sichtfeld verbessern sowie Verzerrungen am Rand reduzieren.

DerNimbusverwendet ein zylindrisches Glas.

DerAchlysist mit einem sphärischen Glas erhältlich; alternativ kannst du auf ein zylindrisches Glas wechseln.

Wie groß ist der Unterschied?

Der Unterschied ist spürbar, aber nicht dramatisch. Das zusätzliche periphere Sichtfeld ist vor allem zwischen Bäumen und bei schlechter Sicht hilfreich. Ein gutes zylindrisches Glas reicht für klare Tage und präparierte Pisten dennoch völlig aus.

Sieh dir die kompletteKollektion an Snowboardbrillenan, um Glasformen und Optionen zu vergleichen.

Passform des Helms

Ein Helm sollte gerade auf dem Kopf sitzen, die Stirn bedecken, ohne auf die Augenbrauen zu drücken, und an Ort und Stelle bleiben, wenn du bei geöffnetem Riemen den Kopf schüttelst.

Bewegt er sich, ist er zu groß. Spürst du bereits nach wenigen Minuten im Laden Druckstellen, werden sie nach drei Stunden am Berg noch unangenehmer.

Richtig messen

Messe den Kopfumfang knapp oberhalb von Ohren und Augenbrauen und vergleiche den Wert anschließend mit der Größentabelle der Marke.

Das Einstellrad richtig nutzen

Das hintere Einstellrad ist für die Feinabstimmung gedacht. Es soll keine falsche Schalengröße passend machen.

Druckstellen prüfen

Druck an Stirn, Schläfen oder Hinterkopf bedeutet meist, dass die Form nicht passt.

Verschiedene Marken probieren

Einige Helme passen besser zu runderen Köpfen, andere sind innen länger und schmaler geschnitten.

Kopfformen unterscheiden sich genauso stark wie Füße. Deshalb lohnt es sich, mehrere Modelle anzuprobieren, statt einfach den Helm zu bestellen, der dir optisch am besten gefällt.

MIPS und was es tatsächlich bewirkt

MIPS ist eine reibungsarme Schicht im Helm, durch die sich die Schale bei einem Aufprall leicht gegenüber dem Kopf drehen kann.

Die meisten Stürze erfolgen schräg und nicht als sauberer, gerader Aufprall. Das System soll genau diese Rotationsbewegung reduzieren.

Die Passform kommt weiterhin zuerst

MIPS ist sinnvoll, aber ein gut sitzender Helm ohne MIPS schützt besser als ein schlecht sitzender Helm mit MIPS.

DerK2 Phase MIPSist ein solides Beispiel mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Belüftung

Belüftung ist wichtiger, als viele erwarten. Beim Snowboarden steht man oft herum, gefolgt von kurzen Phasen intensiver Bewegung. Ein Helm ohne regelbare Belüftung wird dadurch schnell unangenehm.

Verstellbare Belüftungsöffnungen sind deshalb sinnvoll. DerK2 Stashist ein gutes Beispiel für einen einfachen Helm mit guter Luftzirkulation.

Die Lücke zwischen Helm und Brille

Dieses Detail prüft vor dem Kauf fast niemand, obwohl es die gesamte Kombination ruinieren kann.

Die Brille sollte bündig an der Vorderkante des Helms anliegen, ohne dass dazwischen ein Streifen Stirn frei bleibt.

Warum die Lücke wichtig ist

Sie sieht nicht nur seltsam aus, sondern lässt bei Geschwindigkeit einen Hautstreifen direkt im Wind. Dieser wird schnell kalt und zeigt meist, dass die Formen nicht richtig zusammenpassen.

Der Rahmen sollte über die gesamte Oberkante sauber am Helm anliegen und das Band korrekt in der Halterung auf der Rückseite sitzen.

Einige Marken passen besser zusammen als andere. Das ist der praktische Grund, beides gleichzeitig zu kaufen, statt den Helm im Oktober und die Brille im Januar auszuwählen.

Bring deinen Helm mit, wenn du bereits einen hast. Dann probieren wir verschiedene Brillen dazu aus.

Sieh dir dieKollektion an Snowboardhelmenan, um zu sehen, was aktuell auf Lager ist.

Pflege

Brillengläser

Wische die Innenseite eines Brillenglases niemals ab, weder nass noch trocken. Die Anti-Fog-Beschichtung ist eine Oberflächenbehandlung und kann schon durch einmaliges Wischen mit einem Handschuh dauerhaft beschädigt werden.

Wird die Innenseite nass, schüttle das Wasser heraus und lasse das Glas an der Luft trocknen.

Lasse die Brille am Ende des Tages mit dem Glas nach oben an einem warmen Ort trocknen, statt sie in einer Tasche zu verschließen, und bewahre sie im mitgelieferten Beutel auf.

Der Beutel ist zur Aufbewahrung gedacht

Verwende den Aufbewahrungsbeutel nicht, um das Glas kräftig zu polieren, besonders nicht auf der Innenseite.

Helme

Die meisten Helme haben herausnehmbare, waschbare Innenpolster. Die Schale muss in der Regel nur abgewischt werden.

Ersetze einen Helm nach einem stärkeren Aufprall, auch wenn er äußerlich unbeschädigt aussieht. Der Aufprallschaum wird einmal komprimiert und erholt sich danach nicht vollständig.

Wo du anfangen solltest

Wenn du ein Setup von Grund auf zusammenstellst, gehe in dieser Reihenfolge vor.

1

Helm anpassen

Wähle zuerst die richtige Schalenform und Größe, bevor du über die Brille nachdenkst.

2

Brille abstimmen

Prüfe, ob der Rahmen sauber am Helm anliegt und keine Lücke an der Stirn entsteht.

3

Glas auswählen

Wähle den VLT-Bereich anhand des Wetters und der Jahreszeit, in der du tatsächlich fährst.

4

Ersatzglas in Betracht ziehen

Nimm ein zweites Glas dazu, wenn du regelmäßig sowohl bei starker Sonne als auch bei schlechter Sicht fährst.

Ein Glas im mittleren Bereich reicht normalerweise, wenn du einmal im Jahr fährst. Ein Setup mit zwei Gläsern ist sinnvoller, wenn du häufiger unterwegs bist.

Brillen, Helme, Boards, Boots und Bindungen findest du gemeinsam in unsererKollektion für Snowboard-Hardware.

Wenn du den Rest deines Setups noch zusammenstellst, helfen dir unsere Ratgeber zurWahl der richtigen Snowboardgrößeund zuSnowboardbootsbei den Komponenten darunter.

Helm und Brille gemeinsam im Store anprobieren

Wenn du die Ausrüstung lieber anprobierst, statt nur darüber zu lesen, besuche uns in unserem Shop an der Ceintuurbaan in Amsterdam.

Einen Helm richtig anzupassen dauert etwa zehn Minuten. Ihn anschließend mit mehreren Brillen zu prüfen, dauert noch einmal ungefähr zehn Minuten.

Finde eine Brille und einen Helm, die zusammenpassen

Vergleiche Glastönungen, Rahmenformen, Helmpassformen und komplette Kombinationen für sonnige Tage, flaches Licht und alles dazwischen.