Bestellungen vor 16:00 Uhr werden am selben Tag versandt
30 Tage Widerrufsrecht
Schneller weltweiter Versand
Bestellungen vor 16:00 Uhr werden am selben Tag versandt
30 Tage Widerrufsrecht
Schneller weltweiter Versand
Bestellungen vor 16:00 Uhr werden am selben Tag versandt
30 Tage Widerrufsrecht
Schneller weltweiter Versand
Bestellungen vor 16:00 Uhr werden am selben Tag versandt
30 Tage Widerrufsrecht
Schneller weltweiter Versand

Bei Snowboard Boots reden wir Kunden wahrscheinlich häufiger von der falschen Wahl ab, als dass wir ihnen unbedingt ein bestimmtes Modell verkaufen möchten.

Der Grund ist einfach: Boots sind persönlich.

Mit einem Board, das etwas steifer oder weicher als erwartet ist, kannst du dich meistens arrangieren. Ein Boot, der nicht zu deinem Fuß passt, kann dagegen einen guten Tag am Berg ziemlich schnell ruinieren.

Unsere Snowboard Boots wählen wir deshalb zuerst nach Fit und erst danach nach Features.

Fang bei deinen Füßen an

Es ist einfach, einen Snowboard Boot nach Marke oder Technik auszuwählen.

BOA ist praktisch. Ein steifer Boot klingt nach mehr Performance. Vielleicht fährt dein Lieblingsrider ein bestimmtes Modell.

Das alles hilft wenig, wenn der Shape nicht zu deinem Fuß passt.

Beim Fitting schauen wir zuerst auf Fußlänge, Vorfußbreite, Heel Hold sowie das Volumen rund um Knöchel und Spann.

Zwei Boots mit derselben aufgedruckten Größe können sich völlig unterschiedlich anfühlen.

Wir würden deshalb immer einen einfacheren Boot mit richtig gutem Fit einem teuren High-End-Modell vorziehen, in dem sich deine Ferse bewegt.

Wie sollte ein Snowboard Boot sitzen?

Enger als ein normaler Schuh.

Wenn du in einem neuen Boot gerade stehst, dürfen die Zehen die Vorderseite des Liners leicht berühren.

Beugst du die Knie in eine Snowboard-Position, bewegt sich der Fuß etwas zurück und der Druck auf die Zehen sollte geringer werden.

Die Ferse sollte dabei unten bleiben.

Rund um Knöchel und Mittelfuß willst du einen sicheren Fit, aber keine scharfen Druckstellen oder tauben Zehen.

Ein neuer Boot sollte dagegen nicht bereits im Shop großzügig und locker wirken.

Der Liner wird beim Fahren weicher und etwas größer. Ein Boot, der am ersten Tag schon zu viel Platz hat, wird später meistens deutlich zu groß.

Mehr dazu findest du in unserem Snowboard Boot Fitting Guide.

Nicht automatisch größer kaufen

Das ist einer der häufigsten Fehler.

Der Boot drückt seitlich und sofort wird eine größere Größe gewählt.

Manchmal hilft das. Häufig liegt das Problem aber nicht an der Länge.

Ist der Boot einfach zu schmal oder besitzt den falschen Shape, erzeugt eine größere Größe hauptsächlich zusätzlichen Platz vor den Zehen und an der Ferse.

Sobald sich der Liner setzt, beginnt der Fuß im Boot zu rutschen.

Bei breiten Füßen, hohem Spann oder schwieriger Fersenform solltest du deshalb lieber nach einem passenden Shape suchen.

Die tatsächliche Fußlänge in Zentimetern ist ein besserer Ausgangspunkt als deine normale Sneakergröße.

Soft, Medium oder Stiff?

Flex beeinflusst den Charakter eines Snowboard Boots deutlich.

Ein weicher Boot lässt mehr Bewegung zu. Das funktioniert gut für Anfänger, Park Riding, Presses und Rider, die ein lockeres Gefühl bevorzugen.

Medium Flex ist für viele der beste Kompromiss. Genug Support für Carving und schnelleres Riding, aber weiterhin komfortabel für lange Tage.

Ein steiferer Boot gibt mehr Unterstützung und reagiert direkter.

Das kann bei aggressivem Carving, höherem Tempo und Freeride sehr angenehm sein.

Aber steifer bedeutet nicht automatisch besser.

Wenn du den ganzen Tag gegen deinen Boot arbeitest, ist er wahrscheinlich nicht die richtige Wahl.

Unser Snowboard Boot Guide erklärt Flex, Liner, BOA und Step On ausführlicher.

BOA, Double BOA oder Schnürsenkel?

Hier geht es sowohl um Komfort als auch persönliche Vorlieben.

Single BOA ist schnell und unkompliziert.

Double BOA teilt den Boot in unterschiedliche Zonen und gibt dir mehr Kontrolle darüber, wie fest einzelne Bereiche sitzen.

Klassische Schnürsenkel brauchen etwas länger, bieten dafür sehr viel Freiheit bei der Verteilung der Spannung.

Daneben gibt es Hybrid-Systeme, die unterschiedliche Lösungen miteinander kombinieren.

Wir halten kein System grundsätzlich für überlegen.

Ein gutes Closure System verbessert einen passenden Boot. Es kann einen schlechten Fit nicht reparieren.

Für Freestyle

Beim Freestyle möchten wir normalerweise noch etwas Bewegungsfreiheit im Boot haben.

Das bedeutet nicht, dass er extrem weich sein muss. Bei größeren Jumps sind guter Heel Hold und Support weiterhin wichtig.

Etwas Flex am Knöchel macht Presses, Tweaks und spielerisches Riding aber deutlich natürlicher.

Für Park, Side Hits und kreatives Resort Riding würden wir deshalb selten den steifsten Freeride Boot wählen.

Für Freeride

Beim Freeride wird zusätzlicher Support interessanter.

Bei mehr Geschwindigkeit und Druck auf das Board hilft eine strukturiertere Konstruktion dabei, das Setup ruhig und kontrolliert zu halten.

Trotzdem bleibt der Fit wichtiger als die maximale Steifigkeit.

Ein Medium-Stiff Boot, der perfekt sitzt, bietet dir mehr nutzbare Kontrolle als ein extrem steifer Boot mit Heel Lift.

Boots und Bindings müssen zusammenpassen

Dein Boot sitzt am Ende in einer Snowboard Bindung.

Beide sollten deshalb sinnvoll zusammenarbeiten.

Der Boot muss sauber in den Heelcup passen, die Straps sollten richtig positioniert sein und Binding Size und Boot Volume müssen zueinander passen.

Auch beim Flex ist Balance hilfreich.

Wenn du ein komplettes Setup zusammenstellst, findest du passende Men's Snowboards und Men's Snowboard Bindings ebenfalls bei uns.

Unterschiedliche Marken passen unterschiedlich

Wir führen mehrere Bootmarken, weil Menschen unterschiedliche Füße haben.

Burton, Vans und ThirtyTwo in derselben Größe fühlen sich nicht automatisch gleich an.

Heel Pocket, Vorfußbreite, Spannhöhe und Liner können sich unterscheiden.

Selbst zwei Modelle derselben Marke können verschieden sitzen.

Deshalb gibt es für uns auch nicht die eine grundsätzlich beste Snowboard-Boot-Marke.

Entdecke zum Beispiel unsere ThirtyTwo Snowboard Boots oder die komplette Burton Kollektion.

Am Ende gewinnt der Fit.

Snowboard Boots in Amsterdam anprobieren

Bei Boots empfehlen wir weiterhin klar, sie anzuprobieren, wenn du die Möglichkeit hast.

Im Winter fitten wir bei Behind The Pines in Amsterdam täglich Snowboard Boots.

Wir können deine Füße messen, unterschiedliche Shapes vergleichen und schauen, was mit Ferse und Zehen passiert, wenn du tatsächlich in Riding Position gehst.

Nimm wenn möglich die Snowboard-Socken mit, die du normalerweise trägst.

Und gib einem Boot ein paar Minuten.

Nach zehn Minuten fühlt er sich häufig anders an als direkt nach dem Einstieg.

Herren Snowboard Boots bei Behind The Pines

Der beste Herren Snowboard Boot in unserem Sortiment ist nicht automatisch der teuerste.

Es ist der Boot, der zu deinem Fuß passt, den richtigen Support für deinen Riding Style bietet und auch dann noch angenehm ist, wenn alle anderen noch einen letzten Run fahren wollen.

Entdecke Herren Snowboard Boots online oder besuche Behind The Pines in Amsterdam für ein persönliches Fitting.